Samstag, 11. Juni 2011

Auto...

Nach dem erste Besuch beim ÖAMTC hat sich ja schon gezeigt, dass so manches am Auto geschweißt werden muss. Das hab ich dann auch gemacht. Nachdem wir dachten, dass es nun OK sein müsste, sind wir dann zur offiziellen Überprüfung, vergleichbar mit dem TÜV. Doch das Ergebnis war eher ernüchternd. 1 1/2 Seiten Mängelbericht !!!

Weitere 4 Stellen, die seiner Meinung nach zum Schweißen waren: Führerhaus allgemeiner Zustand durchgerostet (schwerer Mangel), Rahmen tragende Teile erhebliche Korrosionsschäden (schwerer Mangel), Betriebsbremse Wirkung (Gefahr in Verzug), Bremsflüssigkeit zu alt, Bremsleitungen stark korrodiert (schwerer Mangel) und vieles mehr mit leichten Mängeln.

Ich hab dann mal begonnen, tagelang unter dem Auto zu liegen und zu schweißen, lackieren und mit Unterbodenschutz zu behandeln. Die Bremsleitungen erstmal geputz und dann festgestellt, dass sie bis auf ein paar Stellen gar nicht so schlecht sind, worauf wir dann die schlechten Stellen abgeschliffen (einen Teil hat Dagmar gemacht) und mit Fettspray behandelt haben .

Da Sam aus Bernloch genau zur richtigen Zeit hier am Tauernhof war - eigentlich kam er ja, um auf der Baustelle zu helfen - hat er aber auch mir ab und zu geholfen. Zum Beispiel hat er mir empfohlen, nur mal die Bremsleitungen anzuschleifen, anstatt sie komplett austauschen zu lassen. Zusammen haben wir dann auch mal die Bremstrommel hinten aufgemacht und gleich erkannt woran das Problem lag. Ich wollt eigentlich nur wissen, ob man die Bremse nachstellen kann. Doch das Ergebnis war, dass der Simmerring der Hinterachse undicht war und die ganze Bremstrommel ölig war.

Zusammen mit Sam hab ich dann die Hinterachse ausgebaut und den neuen Simmerring eingebaut. War zwar ne längere Geschichte, aber wir habens dann doch hinbekommen.

Heute war ich dann bei einer anderen Werkstatt, um das Auto überprüfen zu lassen und siehe da alles OK, nur drei leichte Mängel, die aber kein Problem sind. Die Bremsleitungen wurden nicht einmal erwähnt !!!


Dagmar beim Bremsleitungen abschleifen


Teamwork


Die Originalseite


Die Reparierte Seite (das selbe Bild wie beim letzten Blogeintrag), so ganz übel ist es gar nicht geworden.


Dieses Wochenende sind wir bei Dagmars Eltern in Oberösterreich, da es morgen hier einen Aussendungsgottesdienst für uns gibt. Wir genießen die Zeit mit Familie und Freunden.

Euch wünschen wir ein schönes Pfingstwochenende.

Sonntag, 15. Mai 2011

2 Wochen Bibelschule...


... sind schon wieder vergangen. Und wir erleben die Zeit anders als gedacht. Die Schüler sind sehr angenehm und nicht so laut und quirlig, wie einige von der letzten Gruppe.

Die ersten beiden Vortragenden haben uns sehr interessante Einblicke in die Offenbarung und die Briefe an den Timotheus gegeben. Es war sehr interessant so viel Backgroundwissen über "Kleinigkeiten" zu erfahren, denn so oft entpuppen sich die Kleinigkeiten als extrem wichtig, um die wirkliche Aussage des Textes zu verstehen.


Die Bauarbeiten an der Chalet-Aufstockung sind auch sehr schnell fortgeschritten. Da der offizielle Kranfahrer Samstags und Abends max. bis 17 Uhr da war, musste ich immer wieder einspringen. Ansonsten hab ich 4 Nachmittage mitgearbeitet, um mal wieder was Körperliches zu tun.



Um die nötigen 4 Sportpunkte zusammen zu bekommen sind WIR diese Woche zweimal vor dem Frühstück Laufen gewesen. Ich bin dann noch Dienstag Morgen die Downhillstrecke runter gefahren, doch vorher musst ich eben die 400 Höhenmeter erstmal hochfahren. Samstag Morgen haben wir das gleiche dann zusammen gemacht (Dagmar und ich).

Gestern Mittag haben wir uns mit Lisi und Jo (Dagmars Schwerster und Schwager) getroffen, denn die waren auf einer Hochzeit nicht weit weg von hier eingeladen und Dagmars Vater hat uns ein Schutzgasschweißgerät besorgt.

Vielleicht fragt ihr euch nun wofür wir auf der Bibelschule ein Schweißgerät brauchen. Ist eine berechtigte Frage. Leider war der Herr vom ÖAMTC nicht so ganz mit dem Zustand unseres Autos zufrieden und wenn wir nochmal TÜV oder wie es hier heißt ein "Pickerl" bekommen wollen, müssen wir ein bisschen was schweißen, denn am Radkasten auf der Fahrerseite ist ein ca. 20 cm langes Loch.


Danach war ich bei einer Werkstatt, und der Mechaniker meinte aber, dass er das nicht machen möchte und dass es sich nicht mehr lohnen würde, es aber schade um die neuen Reifen wäre. Drum werde ich nun selber versuchen, die Kiste wieder zusammen zu braten, doch dazu brauch ich eben ein Schweißgerät.

Ansonsten genießen wir die Zeit zu zweit und nutzen sie so effektiv, wie es uns möglich ist.

Freitag Abend haben wir noch eine Nachricht von Ebbe aus Rumänien bekommen, die uns nicht so gefallen hat, denn es könnte sein, dass sie unsere ganzen Pläne etwas durcheinander werfen müssen. Denn um bei der Klostermühle angestellt zu werden und dann für 2 Jahre ausgesandt zu werden, müssen wir 3 Monate an der Klostermühle einen Wohnsitz haben und dort leben. Wir wussten, dass wir dies nach 2 Jahren machen müssen, doch dass es auch schon am Anfang notwendig ist, wussten wir nicht.

Darum ist es nun ein bisschen unklar, wann wir die 3 Monate in Deutschland sein werden. Denn nach unserer Bibelschulzeit werden wir die Gelegenheit nutzen und für 4 Wochen in die USA gehen. Danach wollten wir direkt nach Rumänien, was zum einen notwendig ist, da Ebbe ab 4. September für 9 Monate mit seiner Familie nach Deutschland geht, zum anderen aber auch da ich die Max Bike Freizeit vorbereiten soll, denn ich soll sie leiten.

Andere Varianten wären eventuell von 1. Oktober bis Ende Dezember oder von Juli 2012 bis September. Doch jede Lösung scheint nicht optimal zu sein, denn im Juni 2012 wird die Direktorenkonferenz bei uns sein. Das heißt, dass alle europäischen Direktoren zu uns nach Rumänien kommen werden . Dafür sollte natürlich so viel wie möglich fertig werden.


Ein weiteres Problem wäre, dass wenn Friedemann nicht noch einmal verlängert, also im September wieder nach Deutschland geht, keiner mehr in Rumänien ist, der den Bau leitet.


Darum wäre die Variante 2012 eigentlich die beste, allerdings wollten wir ja die Anstellungen per 1. September an die Klostermühle verlegen und wir wären dann im Sommer 2012 auch nicht in Rumänien.

Also ihr seht "Wies isch, isch´s nix!"



Aber kommt Zeit, kommt Rat. Wir werden in der Zwischenzeit mal beten und bitten euch, dasselbe zu tun.

Sonntag, 1. Mai 2011

Der 1. Mai ...

... scheint gar nicht wie ein 1. Mai zu sein. Mit seinem Wetter erinnert der heutige Tag eher an den April in seiner launischten Verfassung. Regen und Sonne wechseln sich heute in sehr kurzen Abständen ab.

Für uns geht heute Abend das Bibelschüler-Leben wieder los. Die anderen trudeln schön langsam ein und man hört immer wieder Geräusche von Kofferrädern.
Denis und ich sehen den kommenden zwei Monaten eher mit Gelassenheit entgegen. Teilweise wünschen wir uns - oder zumindest ich - schon wieder zu Hause zu sein. Ich hätte große Lust, in der Wohnung herumzuwerken und zu putzen. Gerade jetzt, wenn Denis Pläne für ein paar Möbelstücke zeichnet, würde ich am liebsten in unserem gemütlichen Wohnzimmer sitzen und mit Freunden was Essen oder Spielen. Aber es sind ja nur noch drei Monate.

Denis hat in der letzten Woche noch kräftig bei den Umbauarbeiten hier im Chalet geholfen. Bis auf einen Stromausfall in unserem Zimmer und einer Wasser-Zement-Mischung, die an der Wand entlanglief, gab es keine weiteren Zwischenfälle. Die Jungs kommen gut voran. Auf
http://gallery.me.com/tauernhof#100066&bgcolor=black&view=grid könnt ihr euch auch Fotos dazu ansehen.

Nebenbei planen wir auch unseren Urlaub in den Vereinigten Staaten. Die Flüge dazu haben wir recht günstig bekommen und wir hoffen, dass es mit den Autos und Unterkünften auch so klappen wird. Wir haben vor, Joseph in Alaska, Verwandte in Florida und Freunde und Bekannte in Colorado und Seattle zu besuchen. Dazu werden wir vier Wochen unterwegs sein.

Euch allen wünschen wir einen angenehmen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.