Heut bin ich total am Ende, nach ca. 9h im Wasser tut mein Rücken weh, die Hände schmerzen kann sie kaum ganz auf oder zu machen.
Das wehr ist nun teilweise frei, leider müssen wir morgen noch einmal einen Tag runter, denn wir haben nicht alles weg bekommen.
Wenn ich mir die Auswirkungen der letzten 48h anschaue frage ich mich schon, was mach ich eigentlich hier. Als ich heut so im Wasser stand und morgends mit Dani, Joseph und Michi Stöckchen für Stöckchen aus dem Riesigen Berg von Baumstämmen, Ästen, Gras, Sand und Steinen gezogen habe war meine Motivation irgendwo tief im minus Bereich. Man sah einfach keine Veränderung.
Es gibt immer noch viele Probleme zu lösen, aber morgen ist auch noch ein Tag
Das ergebniss nach 2,5h arbeit
Wo soll ich anfangen?
Kurz vor Feierabend, leider ging dann der Akku des Fotos aus
Heute war mal wieder ein bescheidener Tag und ich weis gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Heute morgen war ich froh das ich kein Teil des rumänischen Jungscharlagers und kein Teil des Deutschen Teenylagers bin, denn es hat die ganze nacht geregnet. Alles war nass. Das Jungscharlager endete heute was gut war. Das Teeny hätte heute mit der Anreise der Mitarbeiter begonnen.
Als wir vom Gottesdienst zurückkamen war die Schotterstraße bereits ein Fluß und teilweise ca. 30cm tief. Am Grundstück angekommen bekamen wir noch unangenehmeres zu sehen. Am Wehr stand das Wasser bis fast Oberkante Betonwand und Fluss oberhalb floss eine nicht zu vernachlässigende Menge über die Wiese über unser Grundstück. Hab viele Bilder und Videos gemacht kann sie euch aber leider nicht zeigen. Warum? Das kommt Später.
Eine halbe Stunde später war der Wasserstand um sicher 70cm höher. Das wasser das oberhalb des Wehrs rein floss bildete einen kleinen Fluss. An der Brücke spühlte es kräftig am Pfeilerfundament.
Am Kraftwerk schoss das Wasser aus dem Überlauf überflutete die Straße und spülte dort am hang. Dani lief dann zum Wehr um den Schützzug zu schließen der den Einfluss des Wassers Richtung Kraftwerk regelt doch er hatte keine Chance zum Wehr zu kommen, denn auf beiden Seiten hatte sich bereits ein Bach gebildet.
Ca. eine Halbe stunde später mussten wir leider feststellen, dass das gesamte Wehr zu war das sich Bäume quer verkeilt hatten und das Wasser nun auf unserer Seite und auf der Seite des Nachbar. Richtig übel.
Dani und ich, haben uns dann überlegt, dass wir mit dem Rad versuchen ans Wehr zu kommen und dann Stamm für Stamm rausziehen. Bis zum Kanal des Kraftwerks sind wir gekommen. Dort haben wir uns um entschieden nicht bis ans Wehr zu fahren, da das Wasser bis Oberkante Kanal ging. Für diejenigen, die schon bei uns wahren, wissen was das bedeutet. Doch danach sah es wirklich gut aus und wir dachten wir könnten mit der Radladerschaufel bis an den Kanal kommen und dann zu Fuß bis ans Wehr kommen doch leider war das Wasser ca. 1m tiefer als erwartet und aus unserem Radlader wurde ein 5,5t stahl Kajak. Aber ohne Paddel war unser Kajak relativ manövrier unfähig. Da wir beide nicht sicher waren ob wir eine Eskimorolle hin bekommen würden sind wir lieber abgesprungen. Ich etwas früher, sobald der erste gute Baum springend mit den Händen erreichbar war und kurz nach mir auch Daniel. Mein Foto wurde leider auch weggeschwemmt darum keine Bilder von mir und auch keine Videos aber hier ein paar Bilder die Joseph gemacht hat als für mich h alles vorbei, zu spät war und ich mich gefragt habe was mach ich hier eigentlich???
Ist es ein Abenteurer oder Wahnsinn???
Mehr in den nächsten tagen.
Euer Denis
Hier noch ein paar bilder
Wehr mit angespühlten Bäumen
Brücke
Der Radlader, geglicher weitere Kommentar ist um sonst :-(
denn seit gestern sind nun Herbert und Wolfgang aus Dettingen zu uns gestoßen, aber sie sind nicht ganz allein sondern es sind noch weitere 3 Neuzugänge bei uns Hans Dieter, Cosmin und Emanuel. Die letzten zwei sind Rumänen die dem Verein sehr nahe stehen und uns eine Woche unterstützen, Hans- Dieter ist Denis Vater und bleibt ebenfalls eine Woche.
Gestern und heute haben wir an den Latten, Ortgangbretter weitergearbeitet, weitere 2 Dachfenster eingebaut und bereits zwei Reihen Ziegel gedeckt. Genau zum Kaffee hats dann mit Regnen begonnen, doch nur kurz dann kam die Sonne wieder raus. Als wir dann beim Abendessen saßen hat es ein zweites mal mit Regnen begonnen und seither nicht mehr aufgehört.