Freitag, 13. Februar 2009

Hallo zusammen,


nun ist seit dem letzen Eintrag schon wieder so einiges passiert. Seit fast einer woche ist die erste Skifreizeit vorbei. Eigentlich waren zwei geplant allerdings mussten wir die erste absagen da zu wenig Anmeldungen eingegangen sind und zum anderen schien es so das es keinen Schnee haben würde. Leider wars dann eigentlich gerade anders herum in der ersten Woche wäre der Schnee ok gewesen und in der zweiten, wo wir dann die zweite Freizeit durchgezogen haben, wenn auch mit recht wenig Teilnehmern und ein paar unserer Volontäre, hatte es dann so gut wir gar keinen Schnee mehr.


Hier die grüne Piste am dritten Tag


Wir konnten zwei Tage in der Poiana fahren doch am zweiten mussten wir dann unsere Ski sehr weit herunter tragen. Am dritten Tag sind wir nach Sinaia da das Skigebiet dort höher liegt und es dort mehr schneite. Der Schnee war auch ok aber es war elend voll und es gab eigentlich nur einen Sessellift aus den 50´gern.Mit Holzlatten und so kurzer Sitzfläche das man bei aussteigen angst haben musste raus zu fallen, zudem musste man aus dem Laufenden Lift seitlich aussteigen. War sehr gefährlich für Anfänger, denn manche stürzten und dann kam der Sessel von hinten und traf sie am Kopf wenn sie sich nicht schnell genug bückten.

Aber auch auf der Baustelle geht’s stück für stück weiter. Nachdem die Werkstatt jetzt so ziemlich eingerichtet ist müssen draußen noch einige dinge für den Aufbau des Haupthauses gemacht werden. Mitte März sollen wir einen Kran bekommen doch an dem Platz wo er stehen soll ist im Moment noch ein Loch. Wir sind gerade dabei eine Stützwand zu betonieren und dann das Loch aufzufüllen. Allerdings muss die Wand erst trocknen um sie dann anfüllen zu können doch all zu lange ist es nicht mehr.


Auch an der Brücke geht es weiter seit anfang der Woche sind die Jungs wieder am Arbeiten. Der Pfeiler auf unserer Seite ist nun fertig und der auf der anderen Seite ist auch schon begonnen. Heute haben sie eingeschalt und morgen soll dann betoniert werden.




Nächste Woche werde ich auf einer Studentenskifreizeit sein. Normal wären es zwei direkt aufeinander folgende doch ich werde nach der ersten mit dem Zug zurück fahren denn es ist gerade sehr viel vorzubereiten bis März.

Montag haben wir erstmal eine Sandbank vor dem Wehr weggebaggert da der ganze kanal des Kraftwerkes zugekießt war. Danach haben wir den Kanal wieder freigeschaufelt und zum ersten mal das Kraftwerk auf Automatikbetrieb laufen lassen. Bisher hatten wir immer das Problem das es sich nach ein paar Stunden oder spätestens 2 Tagen abgeschaltet hat. Doch nun läuft es schon über 100h ununterbrochen bei ca. 6kw Leistung.

Freitag, 30. Januar 2009

Nur noch zwei Bilder


Das ist unser Montagetisch, wir haben ihn gestern fertig bekommen und so mit haben wir nun so gut wie alle Maschienen in Gang bekommen es sind noch ein paar kleinigkeiten an den Maschinen zu machen wie Schutzvorrichtungen usw.


Hier ein Bild von momentanen Stand der Brücke das ist der Brückenkopf auf unserer Flussseite, jedoch wird seit mitte Dezember nicht mehr daran gearbeitet. Vielleicht letzte Woche hieß es sie würden wieder beginnen doch dann war Schnee angesagt. Vielleicht kommen sie ja nächste Woche

Sonntag, 25. Januar 2009

Und wieder ist eine Woche vergangen …

Die Zeit fliegt nur so dahin, manchmal ist das ja ganz gut, denn wenn ich daran denke das ich meine Frau erst im April wiedersehen werde dann wünschte ich die nächsten Monate würden nur so verfliegen. Wenn ich mir aber anschaue was alles zu tun ist dann wünschte ich die Tage hätten mind. 36h.

Letzte Woche hatten wir 3 Staff Tage, es waren gute Tage, Tage in denen wir unsere Werte die wir vor 2 Jahren für PDF festlegten anschauten und uns überlegt haben ob wir diese auch erfüllen oder an welchen wir arbeiten sollten. Unter anderem ging es auch um uns selbst, wie aktiv sind wir im Moment? Sind wir ausgeglichen oder sind wir eigentlich zu aktiv und haben zu wenig Zeit für uns und unsere Beziehung zu Gott? Für mich war es unter anderem eine recht erholsame Zeit, ich musste keinem Arbeit geben oder kontrollieren, der Tagesablauf war recht locker. Diese Tage sind auch dafür gedacht dass wir uns als Team näher kommen denn meist sehen wir uns nur einmal die Woche 1-2 Stunden. Als wir an einem Nachmittag in einer Schlucht spazieren waren, kamen wir an einem kleinen gefrorenem Wasserfall vorbei. Als Joseph und ich das gesehen haben, war uns klar was wir am Samstag machen würden. Also haben wir Freitagabend noch ein paar Utensilien aus Brasov geholt und sind dann am Samstagmittag zum Eisklettern gegangen.


Für mich war es das erste mal, es war ganz lustig doch eigentlich war der Wasserfall etwas zu klein (ca. 18m) aber für den Anfang ganz ok.


Ein ganz anderes Problem das grad vor uns liegt sind die Ski Freizeiten:


  1. wir haben bisher kaum Anmeldungen und sie Sollen am 30.1. beginnen, wobei es nicht ungewöhnlich ist das sich die meisten in der letzten Woche anmelden
  2. Es hat kaum noch Schnee, definitiv zu wenig um im Moment Ski zu fahren, doch laut Wetterbericht soll es ende der Woche kälter werden und eventuell Schneien.
  3. Wir haben keinen Bus mehr, denn vor zwei Wochen hatte Mathias und Petra einen Unfall auf dem Weg zur Jungschar. Ein entgegenkommendes Fahrzeug ist frontal in sie hinein gefahren. Wie es in Rumänien öfter so ist ist die Bürokratie recht groß. Die Versicherung hat das Auto noch nicht zur reperatur freigegeben das Bluttests von Krankenhaus fehlen (die Bearbeiterin hatte Masern), damit die Polizei eine notwendige Bescheinigung ausstellt. Bei Merzedes kann der Bus nicht repariert werden da die Versicherung nicht mit Merzedes arbeitet. Nun hoffen wir das es ein Totalschaden wir denn es ist recht viel kaputt beide Türen ließen sich nicht mehr öffnen und wir haben einfach zu schlechte Erfahrungen mit den Werkstätten um daran zu glauben in naher Zukunft ein funktionierendes Fahrzeug zurück zu bekommen.
  4. Ich sollte auf der Baustelle noch einiges in den griff bekommen, etwas für die Freizeiten vorbereiten, dinge in Deutschland bestellen …

Darum wäre ich gar nicht so traurig wenn wir die Freizeiten absagen müssten, andererseits wäre es einfach um die Freizeiten schade und um die Möglichkeit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf ganz praktisch art und Weise das Evangelium nahe zu bringen.

In der Werkstatt geht es Stück für Stück vorwärts. Im Moment bin ich dabei den Montagetisch für die Holzwände zusammenzubauen. Ich hoffe das ich ihn diese Woche fertig bekomme doch es wird eng, da wir noch eine Stützmauer betonieren sollten bevor die Freizeiten beginnen.


Hier der Montagetisch, es fehlen noch Hölzer zwischen den Stahlträgern und dann Platten die auf die Hölzer kommen um eine große Fläche zu bekommen


Oft sollt ich mich zerreisen können und an vier stellen zu gleich sein, doch noch hab ich nicht herausgefunden wie man das macht.

Genau das macht mir manchmal auch zu schaffen, zu viele Dinge die parallel zu machen sind, zu viele Leute die mich dinge Fragen und ich sehne mich zurück an die Zeit in der ich einen Plan bekommen habe und genau das gebaut habe was auf dem Plan war. Nur ich ohne viele Menschen um mich herum.

Oft bleibt mir nur die Dinge einfach so zu nehmen wie sie sind und das beste draus zu machen, aber ihr dürft gern an mich denken und für mich Beten und natürlich für all unsere Probleme um uns herum.

Danke