Samstag, 23. Mai 2015

Der Sommer kommt mit großen Schritten....

woran man das merkt?

Wenn man einmal die Woche rasen mäht und merkt das ist noch nicht oft genug...

Aber das ist nicht der einzigste Grund, der Sand im Sandkasten ist warm, die Kinder rennen Barfuß herum und der See ist Schwarz vor Kaulquappen. Jeder Mitarbeiter redet von Freizeiten und wir am Bau fiebern auf den ersten Einzug hin.


Dem ersten Einzug kommen wir immer näher. Die Wände der ersten Haushälfte sind verspachtelt und fast alle gestrichen. Die Küche und Bäder gefliest. Die Treppe ist eingebaut. Ein Teil der Holzdecken ist montiert und nächste Woche kommt der Rest und wir beginnen mit den Fußboden Belägen.
Die Jungs beim Streichen
Die Außenanlagen sind dank der Senioren Jungenschaft und meinem Vater fertig, wir mussten zwar wegen dem schlechten Wetter und Matreialschwächen bei unseren Maschinen noch etwas nacharbeiten doch nun sprießt schon das Graß.

Senjorenju mit meinem Vater und Mentaler Unterstützung im Vordergrund beim Anfüllen
Der Hof 
Wieder einmal unsere Hochqualitativen Arbeitsgeräte...
Im Moment findet die erste Frauenfreizeit statt, wo Dagmar beteiligt ist. Es macht ihr sichtlich Freude sich dort ein zu bringen, um so trauriger wenn man weis es wird das letzte mal sein.

So geht es uns immer wieder, man denkt sich das war die letzte Skifreizeit, das letzte Frühjahr hier, das letzte mal warten auf die Apfel oder Kirschen Blühte, die letzten Mitarbeiter Tage und nun kommt langsam der letzte Sommer.
Das ist nicht immer einfach, weder für mich und schon gar nicht für Dagmar. Aber wir sind gespannt was auf uns in Deutschland zu kommt und wir vertrauen darauf das es gut wird.
Zierkirschblüte vor dem Haupthaus

Der Kampf gegen das Unkraut zwischen den Erdbeeren, wer findet die Erdbeeren...
Immer mehr Fragen scheinen sich zu klären, so wie es momentan aussieht werden wir Anfang November nach Wüstenrot umziehen und auch mit 1. November bei der Kontaktmission angestellt sein. Es ist alles noch nicht 100% ig sicher aber sehr wahrscheinlich.
Ich bin sehr gespann auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Für unsere Kinder sind wir immer wieder soo dankbar. Sie sind beide so fröhlich, gut Emilia hat grad auch immer wieder Phasen wo sie einem echt auf den Keks gehen kann doch wenn sie dann mit Leo hinten im Auto sitzt und ihn zum Lachen bringt und sich der 4 monatige Knirps Bepis...... vor Freude dan ist das schon wirklich genial.

Leo ist im Gegensatz zu Emilia in seinem Alter, sehr gut. Er hat letzte Woche das erste mal Brei bekommen und nach anfänglicher Hemmung, aber gut welcher wirkliche Mann würde gerne Zuchieni mit Hühnchen zermixt essen, isst er es mittlerweile ganz gern. Besser ein bisschen Hühnerfleisch als nur Milch...
Familienbild bei einem Ausflug
Eins von 20 Bilder um ein Biometrisches Passbild für Leo´s Reisepass hinzubekommen
In eineinhalb Wochen geht es auf nach Norddeutschland, an die Ostsee. Dort wird Aileen, meine jüngere Schwester, Heiraten. Da es wenn wir direkt hinfahren so weit ist wie ca bis Steinheim und da mitr zwei kleinen KIndern dann doch recht viel, werden wir auf dem Hinweg eine Nacht in Prag übernachten und dann am Tag drauf weiter bis nach Rügen Fahren wo die Hochzeit sein wird. Die Woche nach der Hochzeit werden wir noch mit meinen Eltern an der Ostsee Urlaub machen, danach ein Paar Tage in den Süden um noch einige Dinge mit der Konaktmission abzuklären, Wohnung anzuschauen und sich mit dem Vermieter Treffen, wir wollen uns mit Tobi treffen der die GetAwayDays ins leben gerufen hat und eventuell noch ein Auto kaufen oder abholen und hoffentlich noch ein paar Freunde treffen.

Wenn denn alles so klappt.

Wir sind wirklich gespannt


Montag, 13. April 2015

Arbeit, Schnee, Ostern, ....

Eier färben
Grad erst war Weihnachten und heute ist schon Ostermontag... "Der Herr ist auferstanden!"
Wir feiern heuer mit den Orthodoxen mit und es stellt sich als gute Entscheidung heraus, weil das Wetter viel besser ist. Letztes Wochenende war es regnerisch und kalt, am Mittwoch hat es nochmal 32 cm Schnee gegeben und gestern hatten wir ca. 18 Grad im Schatten. Wir nutzten das Wetter, um Emilia beim Suchen zuzuschauen und die nachbarschaftlichen Beziehungen auf dem Gelände zu fördern. Unsere Kleine liebt Andi's Trampolin und am lustigsten ist es, wenn noch mehr Personen darauf mit herumhüpfen.

das Endprodukt

Die Freude über ein gefundenes Ei ist groß
Trampolin hüpfen
Denis ist leider seit ein paar Tagen kränklich. Zuerst hatte er eine Sehnenentzündung vom Spachteln und dann eine Erkältung, die ihm ein paar zusätzliche Stunden Bettruhe verlangte. So gesehen ist Ostern für ihn nicht ganz so genießbar.

Besteck einräumen
Echt schön und manchmal auch sehr anstrengend ist, dass Emilia schon überall mithelfen möchte. Was sie gut und gerne macht ist den Tisch decken, Besteck einsortieren, Leo's Fläschchen in den Vaporisator stellen, Tassen einräumen. Was leider grad gar nicht funktioniert ist Aufräumen. So muss manchmal das Spielzeug versteckt werden oder es müssen die Süßigkeiten ausfallen. Es ist grad schwierig, sie zum Gehorchen zu bewegen. Und sie lässt jetzt manchen Mittagsschlaf aus, was sie teilweise etwas unerträglich macht, denn dann jammert sie gerne.

Momentan passen sie noch zu zweit in Leo's Bett
Leo wächst richtig schnell im Vergleich zu Emilia. Er lächelt viel und reagiert auf unser Lachen. Allerdings hat er grad keinen wirklichen Rhythmus. Das macht es manchmal schwierig, zu verstehen, was er in dem Moment braucht.
Seine Schwester macht es ihm manchmal auch nicht grad leicht. Meistens meint sie es gut mit ihm, aber er wird von ihrer Liebe etwas erdrückt.
Und wenn sie dafür geschimpft wird, drückt sie noch stärker zu - als Protest sozusagen.








Auf der Baustelle im Mitarbeiterhaus geht es gut vorwärts. Vor einigen Tagen wurde die Kellertreppe betoniert und schließlich die zwei Holztreppen im Inneren montiert. Nur manchmal passieren so Zwischenfälle, die Denis' Arbeitsalltag "versüßen", professionelle Rohrbefestigung.

 
Wer erkennt den Fehler?
Die nächsten Schritte werden sein, die Wände zu verspachteln, zu streichen, Decken montieren, Böden zu legen und in den Bäder Fließen zu legen, dann bei gutem Wetter rund ums Haus aufzufüllen und den Hof zu schottern. Und es ist wie immer knapp mit der Zeit. Im Juni soll nämlich die erste Familie schon einziehen.

Viele von euch haben ja im Rundbrief gelesen, dass wir gegen Ende diesen Jahres nach Deutschland ziehen werden. Denis hat die Anfrage eines Freundes aus Neuenstein positiv beantwortet und wird dann bei der Kontaktmission mithelfen, unter anderem die "GetAwayDays" (www.getawaydays.org) in Deutschland zu organisieren. Wir gehen davon aus, dass es Gottes Wille ist, weil er uns nach einem Monat des Betens, Wartens und Fragens keine weitere Alternative ans Herz gelegt hat. Das ist für mich sehr schwer, weil es mich aus Rumänien keineswegs wegzieht und ich kein Motiv habe, von hier weg zu gehen.
Es sind noch sehr viele Fragen offen, auf die wir hoffentlich bald eine Antwort kriegen. Wo und wie werden wir wohnen, wie kriegen wir ein günstiges aber geräumiges Auto, werden wir weiter die nötige finanzielle Unterstützung haben, wie wird Denis' Arbeit und Arbeitszeit aussehen?
Das macht einen Umzug natürlich nicht leichter für mich. Es bleibt die Hoffnung, dass es dann doch irgendwie alles gut wird.

Samstag, 14. Februar 2015

Zwei Monate sind aufzuholen

Dieses mal haben wir glaub den Rekord im "nicht Bloggen" gebrochen. Denn unser letzter Beitrag ist schon über 2 Monate her. Nicht dass wir nichts zu erzählen hatten, es war eher mal wieder zu viel. Drum wollen wir versuchen, euch zumindest grob auf den neuesten Stand zu bringen.

Zuerst war ja mal wieder Weihnachten angesagt, doch kein gewöhnliches, denn es war das letzte Weihnachten zu dritt. Dieses Fest und Silvester haben wir zu Hause verbracht. Silvester waren Stefan, Michaela und Ben Levi bei uns zu Besuch, Um Mitternacht war es dann so kalt, dass wir uns das Feuerwerk von unserem großen Wohnzimmerfenster angeschaut haben. Doch auch die anderen waren bei den -18° C nur sehr kurz draußen.


Am 04.01. wurde dann Leo mit 3280 g und 50 cm geboren. Dieses mal ging es zum Glück etwas schneller als bei Emilia. Abends um elf fingen die Wehen bei Dagmar an und um 9 Uhr am nächsten Morgen war er dann in unseren Armen.


Emilia ist ganz begeistert von Leo, sie würd ihn am liebsten immer im Arm halten und ihm, wenn er weint, den Schnuller geben. Allerdings fehlt es manchmal vor Begeisterung an der Feinmotorik.

Der Weihnachtsbaum wurde dieses Jahr Stück...
...für Stück verbrannt, quasi Brennholz am Stiel :-)

Die zwei Geschwister
Aber so ne große Schwester macht ganz schön müde 
Ende Februar hatten wir ersten Besuch von Dagmar's Eltern. Es war eine große Hilfe, sie hier zu haben. Sie kümmerten sich um die Kinder und erledigten Einkäufe. Dagmar konnte währenddessen ein paar Bürodinge erledigen. Diese Arbeit wird gerade ein bisschen vernachlässigt. Emilia genoss die Aufmerksamkeit und die Großeltern genossen ihre Enkelkinder.



Ebenso verlief es mit Denis' Eltern. Sie waren eine gute Stütze in der Woche, in der sie da waren. Es gab zu der Zeit Schnee und so wurde viel draußen gespielt und getobt.





Denis hat sich zum Jahresbeginn eine gebrauchte Drechselbank gegönnt und macht aus Holzklötzen lauter schöne Dekosachen. Normalerweise steht er überhaupt nicht auf Deko, dafür liegt ihm aber das Herstellen umso mehr. Kerzenständer, Teelichthalter und nun auch Holzvasen. (Dagmar ist begeistert, die Wohnung damit zu verschönern.)





Mit Skifahren sah's dagegen bisher nicht so gut aus. Die erste Skifreizeit habe ich wegen Leo´s Geburt ausgelassen. Danach haben wir Fussbodenheizung in einer Haushälfte gelegt, doch dann war's aus. Ich konnt manchmal vor lauter Rückenschmerzen nicht mehr aufstehen. Nach fünf Tagen waren wir fertig und ich bin erst mal zum Arzt. Der hat mir dann Schmerzmittel und Entspannungsmittel für die Muskeln gegeben und meinte, ich solle nicht arbeiten und nicht Ski fahren bis die Schmerzen wieder weg sind. Am selben Tag hat eine Skifreizeit begonnen...
Ohne mich leider. Ich hab in der Woche 2 mal am Tag von Dagmar und Ana Massagen bekommen. Danach war's viel besser, wenn ich nicht gerade massiert wurde. Bei der nächsten Freizeit war ich wieder als Skilehrer eingeteilt. Ich hab mir extra eine mittlere Gruppe ausgesucht, doch am Abend durft ich dann gleich spüren, dass es keine gute Idee war. Von da an war's dann gegessen um nicht alles wieder kaputt zu machen was wir in schmerzhaften Stunden vorher erarbeitet haben.
Jetzt hab ich zusätzlich noch mit Physiotherapie begonnen.

Auf dem Bau haben wir uns einen guten Plan überlegt, doch leider war's jetzt so kalt, dass der Plan eingefroren wurde. Der Sand ist gefroren und bevor der nicht auftaut, kann auch kein Estrich gelegt werden. Das gute ist, wir tun das nicht selbst, sondern eine Firma wird kommen und alles machen.

Doch unser Plan ist eng. Mitte Juni soll Florin einziehen, denn seine Kinder sollen im neuen Schuljahr dann in neue Schulen gehen. Doch das bedeutet, wir müssen bis ende Mai eigentlich fertig sein, denn die ersten zwei Juni Wochen werden wir als Familie in Deutschland bei der Hochzeit meiner Schwester an der Ostsee und hinterher bei der Direktorenkonferenz am Bodensee sein. Doch auch die Mittelstädts warten schon nervös aufs Umziehen, denn sie bekommen in den kommenden Tagen Nachwuchs und die eh schon sehr kleine Wohnung wird dann noch kleiner.

So, nun seid ihr wieder auf dem neuesten Stand. Danke für euer Interesse!

Einen schönen und entspannenden Sonntag wünschen wir euch!